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Käsespätzle – Muffins

So, heute mal Muffins, jedoch nicht nur irgendwelche deftigen, nein: Käsespätzle-Muffins. Wie es geht und was man braucht sag ich euch!

Der Teig

Leider kann ich kein tolles Rezept  mit Mengenangaben hier niederschreiben, da es bei mir eher schon aus dem Gefühl geht.

Gebraucht werden auf alle Fälle Eier, Mehl und Wasser. Etwas Salz und wenn man möchte noch Kräuter o.ä. für den Teig. Ich nehme für eine normale Portion (für 4-6 Personen) circa 6 Eier. Diese schön verrühren, Mehl dazu und mit Wasser die nötige Konsistenz herstellen. Hier kann man ganz gut „schummeln“. Je mehr Mehl -> desto mehr Wasser -> desto mehr Teig. Allerdings sollte das Verhältnis zu den Eier noch stimmen, da der Teig sonst recht blass wird und die Spätzle eher fad aussehen.

Ganz wichtig ist die Konsistenz des Teiges: Er sollte nicht zu flüssig sein, da er sonst duch den Hobel unkontrolliert durchfließt und eher Spaghetti am Ende rauskommen. Zu fest sollte er aber auch nicht sein, da sonst die fertigen Spätzle eher hart sind und das Hobeln auch ein wenig langwierig ist. Eine dickflüssig, zähe Masse ist ideal!

Das Zubehör

Ich brauche einen großen Topf mit kochendem Salzwasser, einen Schöpflöffel, einen Spätzlehobel und ein Sieb (idealerweise mit Wasserauffanggelegenheit darunter, sonst wird der Herd schnell überschwemmt 😉 ) und natürlich den Spätzlehobel.

Mit dem Spätzlehobel bekommt man am Ende diese knopfartigen Spätzle (Knopfspätzle), jedoch kann man alternativ die Spätzle schaben. Dazu braucht man soweit ich weiß ein Brett (hier gibt es sogenannte Spätzlebretter) und etwas zum Schaben. Natürlich gibt es heutzutage auch hier spezielle Spätzleschaber, die in etwa wie Spachtel aussehen. Find ich persönlich aufwendiger und schwierig, da man glaube ich einige Anläufe braucht, damit die Spätzle relativ gleichmäßig aussehen. Ich habe also einen Spätzlehobel!

Und last but not least ein eingefettetes Muffinblech für die Form. Anonsten einfach nur eine Auflaufform, dann wären es aber in diesem Fall keine Käsespätzle-MUFFINS 😉

Ab in den Topf

Der Spätzleschaber hat eine Art Wanne, in die man den Teig füllen kann und dann über dem kochenden Salzwasser durch das Verschieben den Teig in das Wasser portionsweise hinein“schaben“ kann. Nach kurzem Aufkochen schwimmen die fertigen Spätzle auch schon oben und können mit dem Schöpflöffel abgeschöpft werden (wie schön, dass Geräte nach ihrer Funktion benannt sind 😉 )

In welcher Form auch immer kommen dann die Spätzle mit (viel) Käse in den Ofen zum Überbacken. Je nach Geschmacksrichtung und eigenen Präferenzen kann man hier an Käse nehmen, was man möchte: Gauda, Emmentaler oder eine noch würzigere Sorte. Fertig ist das Gericht, wenn der Käse schön zerlaufen ist.

Ganz essentiell sind zu Käsespätzle ürigens braune/dunkelbraune/fast schon schwarze Zwiebelringe! Dazu kann man einen leckeren frischen Salat reichen oder (nicht wirklich original) dunkle Bratensoße. Guten Appetit!

Und so siehts aus

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