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Mein Lieblingsgericht: Spaghetti Bolognese!

Ich möchte mal wissen, wie viele Portionen ich von diesem köstlichen Gericht in meinem Leben schon gegessen habe. Laut meiner eigenen Rechnung komme ich aktuell – pi mal Daumen – auf rund 400 Portionen, die ich vermutlich schon gegessen habe. Bitte betrachtet diese Zahl ohne Gewähr. Rein rechnerisch wäre das ein Mal im Monat Spaghetti Bolognese – oder auch Ragù alla bolognese – seit ich lebe. Ok, ja… die ersten Jahre scheint das sehr unwahrscheinlich… Diese Portionen gleiche ich allerdings mit Sicherheit wieder mit denen aus, die ich teilweise mal 3-4 Tage am Stück gegessen habe, da ich dieses Gericht auch nicht in kleinen Miniportionen kochen kann. Schulzeit, Uni und WG-Leben, Arbeiten und Mittagstisch und dazu noch einige Abende mit Freunden, an denen ich mich gerne bereit erkläre, einfach mal zu kochen 😉

Egal ob im Restaurant, privat, mit oder ohne Hackfleisch (dafür Tofu und Sojaschnetzel), mit mehr oder wenige Gemüse drin: Käse oben drüber und so wirklich schlechte hab ich noch nicht gegessen. Ich glaube das war schon immer ein Gericht, bei dem ich Zuhause am meisten gegessen habe am Tisch. Ich habe übrigens eben bewusst nicht nur Parmesan geschrieben, sondern allgemein Käse, da auch geriebener Käse (Emmentaler, Gauda, …) on top einfach großartig ist. Oh ja… die Nudeln mit Soße aufgewärmt (da schmeckt jede Tomatensoße sowieso nochmal besser!) und dann noch kurz mit Käse überbacken!

Das Rezept

Mein persönliches Rezept, also so wie ich immer die Bolognese koche ist vermutlich für jeden Italiener ein Graus. Denn bei mir kommen in der Standardvariante keine frischen Tomaten oder Tomatenpampe rein, sondern Tomatenmark in Verbindung mit einer Art Mehlschwitze. Darauf Wasser und natürlich das Hackfleisch und die angebratenen Zwiebeln, vielleicht ein wenig Knoblauch und dann ist eigentlich die Soße schon fertig – bis auf die Gewürze. Abgeschmeckt wird meine Soße mit Salz, Pfeffer, Zucker und ein paar italienischen Kräutern sowie etwas Gemüsebrühe.

Ok, ab und an variiere ich auch mal: Eine kleingeschnittene Karotte kann mal mit rein (dafür kann man dann eigentlich fast den Zucker weglassen), Tomatenpampe kam mal mit rein, auch mal frische Tomaten oder ein klein wenig Ingwer oder Chili mal zum Testen wegen Schärfe, auch Rotwein habe ich schon probiert, aber meiner Meinung nach braucht es das nicht.

Haha, wenn ich das so aufschreibe, finde ich dieses Rezept selbst nicht sonderlich ansprechend. Aber ich denke mal das Bild spricht Bände!

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

1 Kommentar

  1. Kurz bevor das Hackfleisch angebraten wird kann man noch etwas zerhackten Bacon in der Pfanne anbraten. Und (wer noch etwas Zeit hat) die Soße im Topf (mit Deckel!!) bei 60-90° eine halbe Stunde in den Ofen. Bräter mit Deckel geht auch auf jeden Fall abdecken. Alufolie tut es auch.

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